Die Doppeltürme aus dem 13. und 15. Jahrhundert (gotische Fresken im Eingang) rahmen das barocke Kirchenschiff ein. "Eine Dorfkirche als Kleinod des höfischen Rokoko" - so Karl Sitzmann 1950.
11.000 Gulden hat der Bau damals, 1752 - 1754, unter Markgraf Friedrich gekostet. Roter Adler und Initiale F am Orgelgehäuse erinnern daran. Wo hohe Hofbeamte standesgemäß residierten, bestimmten Hofbauamt und Hofkünstler das bauliturgische Programm mit. Der erprobte Ratsbaumeister Hoffmann aus Kulmbach hatte die Baudurchführung.
Reich und kunstvoll ist die Innenausstattung. Das Thema Alter und Neuer Bund (2 weibliche Figuren am Kanzelaltar von 1763) wiederholt sich in R. Albinis Deckenstuck-Symbolen. Gestühlnummern und Platzbreite wurden rekonstruiert (Kirchenstuhlrecht von 1770).
Zur 3-seitigen Doppelempore gehört die Adelsloge.
Im Auferstehungs-Deckengemälde von Hofmaler F.M. Herold hebt ein Engel mit den Gesichtszügen von Markgraf Friedrich die Platte vom Grab. Den Taufstein mit Holzkrone stiftete Markgraf Alexander 1782.
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