Markgrafenmuseum mit Kaspar-Hauser-Abteilung
Dies erforderte einen kostspieligen dritten Brand. Vorbild für Muster und Farbe waren chinesische Porzellane aus der sogenannten Kangxi-Periode aus dem Ende des 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Vielerorts versuchte man dies in Europa nachzuahmen, aber nur in Ansbach gelang es zwischen 1724 und 1749 die Farbqualität zu reproduzieren. Danach ist wohl das Wissen um die besondere Farbrezeptur verloren gegangen. D.h. die Anfänge der Grünen Familie fallen in die Regierungsjahre der Markgräfin Christiane Charlotte.
Aufbereitet nach modernen museumspädagogischen Aspekten, zum Teil auch inszeniert, wird die Geschichte der Stadt und des Fürstentums Ansbach im Markgrafenmuseum zum informativen Erlebnis. Die Sammlungen sind in einem reizvollen Gebäudekomplex aus dem 14. bis 18. Jahrhundert untergebracht, zu dem auch ein Stück begehbare Stadtmauer gehört. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes ist die Kaspar-Hauser-Abteilung zu erkunden, in den Obergeschossen die Sammlungen zur Markgrafenzeit, beides ist barrierefrei zugänglich. Das Nebenhaus beherbergt Exponate aus Vor- und Frühgeschichte.
Montags keine Führungen.
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigter Eintritt (Jugendliche von 13 bis 17 Jahre, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Inhaber der Ehrenamtskarte, Schwerbehinderte, Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes): 2,00 €
Gruppenkarte (Gruppen ab 10 Personen, VGN-Ticket, Besuch in Kombination mit der Residenz): 2,50 €
Familienkarte (max. zwei Erwachsene sowie begleitende Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre): 7,50 €
Kinder bis 12 Jahre, Besucher mit EntdeckerPass, Schulklassen, Gruppen aus Kindergärten, Mitglieder des Historischen Vereins für Mittelfranken, Mitglieder des Kunstvereins, Besucher innerhalb von Stadtführungen, Presse: frei
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