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Der Marktplatz wurde zwischen 1703 und 1711 nach Plänen des Baumeisters Rothweil im Zuge der umfassenden Neugestaltung von Stadt und Schloss unter Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg angelegt. Dafür wurde der frühere Haus- und Hofbestand, darunter das alte Rathaus, das Hospital und die Mädchenschule, abgebrochen. Den betroffenen Bürgern bot man neu errichtete Häuser in der Vorstadt als Entschädigung an.
Der nahezu quadratische Platz wird vom Neptunbrunnen geprägt. Die Ostseite dominiert die Stadt- und Schlosskirche, an deren Südwestecke sich das alte Rathaus befindet. Die übrigen Seiten waren ursprünglich von 13 einheitlich gestalteten, zweigeschossigen Wohnhäusern mit Walmdächern, Arkaden und betonten Gesimsen eingefasst.
Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts kam es zu Umbauten und Neubauten. An der Nordseite befand sich im Haus Nr. 1 ab 1924 die Druckerei des Weilburger Tageblatts. Mehrere historische Gasthäuser wie „Zur Krone“, „Einhorn“ und „Ochse“ mussten der Platzanlage weichen.
Besondere Bedeutung hat das Haus Nr. 13, in dem seit 1712 die Amtsapotheke „Zum Engel“ ansässig ist. Ihre klassizistische Einrichtung von 1819 wird heute im Bergbau- und Stadtmuseum gezeigt.
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