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Was ein Fund! Unerwartet stieß man 1993 bei Bauarbeiten auf alte Mauern. 550 Jahre war die in 1317 erstmals erwähnte mittelalterliche Synagoge verschüttet. Heute kannst du sie oberhalb des Marktplatzes unter einem Glaskubus sehen: Die verbliebene Ruine des "jüngsten" von drei Bauwerken auf den Grundmaßen von etwa 7 x 10 m. Teile des Zugangsbereiches und die Ansätze eines Kreuzrippengewölbes sind tatsächlich noch deutlich zu erkennen. Ein erhaltener Gewölbeschlussstein zeigt als Dekoration einen aus Blüten zusammengesetzten sechszackigen Stern, den "Davidsstern".
Aus schriftlichen Quellen ist bekannt, dass dieses als "Judenschule" bezeichnete Gebäude 1452 abgebrochen wurde.
Du möchtest die mittelalterliche Syagoge im Originalzustand im 14. Jahrhundert vor der Zerstörung erleben? Gerne! Dann auf in den Markt 23, schnapp dir eine 3D-Brille und du erlebst das Bauwerk, das es so gar nicht mehr gibt.
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