St. Gumbertus in Ansbach

Kirchen
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche mit ihrer Drei-Turm-Fassade prägt das Bild der Stadt.

Der heilige Gumbert, Ansbachs Schutzpatron, legte hier den Grundstein für eine Klostergründung. Die einstige Stiftskirche von 748 mit gotischen Anbauten und Drei-Turm-Fassade gilt als Wahrzeichen Ansbachs. Der barocke Saalbau wurde 1736 –1738 von Leopoldo Retti geschaffen. Sehenswert sind der spätgotische Chor und die Schwanenritterkapelle. Die Barock-Orgel – von 1736 - 1738 durch Johann Christoph Wiegleb entworfen – gilt als bedeutendste Orgel Frankens. Ihr Gehäuse von Leopoldo Retti zählt zu den prächtigsten Werken des Spätbarock. Unter der Kapelle liegen die romanische Krypta (um 1040) sowie die Fürstengruft mit 25 Särgen der Ansbacher Markgrafen des 17. und 18. Jahrhunderts.
Heute ist St. Gumbertus Ort für eine Vielzahl an kirchlichen Veranstaltungen, z.B. Aufführungen durch die Ansbacher Kirchenmusik, den Windsbacher Knabenchor und während der Bachwoche.
In der Schwanenritterkapelle wurde Kaspar Hauser am 20. Mai 1833 konfirmiert. Pfarrer Fuhrmann wurde nach dem Konfirmandenunterricht zu einem väterlichen Freund Kaspar Hausers. Er ließ sowohl die Predigt der Konfirmationsfeier als auch die Leichenpredigt im Druck erscheinen.

Interessiert? Dann einfach unverbindlich anfragen!

Datenschutz-Check (Erforderlich)

Gut zu wissen

Öffnungszeiten

außerhalb der Gottesdienste geöffnet

Lizenz (Stammdaten)

Lizenz: Namensnennung

In der Nähe