Stelzenbaum

Berggipfel
Das kleine Dorf Stelzen im westlichen Teil des Vogtlandes gelegen, ist 1279 erstmals urkundlich erwähnt worden. Der Name Stelzens rührt von der Sage um den Stelzenbaum her.
Als einst kriegerische Horden brandschatzend durchs Vogtland zogen, kamen sie auch durch Stelzen. Nur einen Jungen fanden sie noch, der die Habseligkeiten seiner Eltern fortschaffte. Den Kriegern gelang es nicht, den flinken Burschen zu fangen. Sie stießen auf einen alten Schäfer. Der alte Mann würde ihnen schon sagen, wo der junge Bursche und die anderen sich versteckt hätten. Selbst unter der Folter sagte er nichts. So wurde er auf eine Höhe geschleppt, wo er aufgehängt werden sollte. Zum Zeichen, dass er die Wahrheit redete, stieß er den Hirtenstab in die Erde und sprach: "So wahr mein alter Stab, den ich hier in den Boden stoße, binnen drei Tagen grünende Zweige treiben wird, so wahr ist es, dass ihr einen Unschuldigen tötet!" Die Horde spottete des alten Mannes und brachte ihn schließlich um. Nach drei Tagen grünte der Stecken. Auf dieses wundersame Zeichen des Allmächtigen hin bewaffneten sich nun die Dorfbewohner. Entsetzt floh der feige Haufen und ward nie wieder gesehen.

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kostenfrei

Anreise & Parken

Anreise
Über die A 9 bis Abfahrt Bad Lobenstein weiter Richtung Tanna - Unterkoskau

Parken
auf der Stelzenhöhe kostenfrei möglich

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus: bitte informieren Sie sich bei www.kombus-online.eu

Autor:in

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Bautzner Straße 45/47
01099 Dresden

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Vogtland - Sinfonie der Natur

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