• 21,24 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: mittel
  • Tolles Panorama
  • Radfahren
  • 2:30 h
  • 21,24 km
  • 373 m
  • 372 m
  • 257 m
  • 456 m
  • 199 m
  • Start: KuGA, Im Aatal 1, Bad Wünnenberg
  • Ziel: KuGA, Im Aatal 1, Bad Wünnenberg
Der Rundweg WÜ 5 führt durch die Wälder südwestlich von Bad Wünnenberg über Bleiwäsche und an Leiberg vorbei. Stationen sind die Mariengrotte und der Pestfriedhof; Einkehrmöglichkeiten ergänzen die Route.
Die Region Bad Wünnenberg bietet ein etabliertes Netzwerk beschilderter Radrouten (WÜ 1-8). Diese Rundwege durchqueren eine vielseitige Landschaft aus Wiesen, Feldern und Wäldern. Ihre überwiegend asphaltierte Beschaffenheit sichert eine zuverlässige Befahrbarkeit. Die Radroute WÜ 5 ist ein Rundkurs mit variabler Topografie. Eine Teilstrecke verläuft an der Bundesstraße B 480. Der Routenverlauf integriert befestigte Wald- und Feldwege sowie kurze, naturbelassene Abschnitte. Anstiege im Bereich Bleiwäsche sind charakteristisch. Im Uhrzeigersinn startend, führt die Tour durch das Naturerlebnis Aatal, folgend der Aabachtalsperre. Diese ist für die Trinkwasserversorgung relevant und eröffnet Panoramablicke. Die Strecke verläuft durch Waldareale nach Bleiwäsche, weiter durch die Naturschutzgebiete Lühlingsbach - Nettetal und Leiberger Wald. Dort lädt der historische Pestfriedhof zur Reflexion ein. Ein Abschnitt auf der B 480 erfordert die gemeinsame Nutzung der Fahrbahn. Die Route endet in Bad Wünnenberg. Ein Besuch des Naturerlebnisses Aatal kann die Tour abrunden.

Start
Start
KuGA, Im Aatal 1, Bad Wünnenberg
Fassade des Gesundheitszentrums KuGA mit modernem Logo und Schriftzug unter blauem Himmel.
Bad Wünnenberg Touristik GmbH
  • Tourist-Information
Stausee mit Radweg im Vordergrund, umgeben von dichtem, grünen Wald unter klarem blauen Himmel.

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die Tour ist 21,3 km lang und beginnt am KuGA in Bad Wünnenberg. Sie fahren die Straße „Im Aatal“ in südlicher Richtung und gelangen so zur Aabachtalsperre. Dort überqueren Sie die Kreisstraße und fahren geradeaus auf den Rundweg um die Aabachtalsperre. Sie verlassen diesen Rundweg nach ca. 3 km an der Weggabelung, an der es nach rechts in Richtung Bleiwäsche geht. Wenn Sie oben an der Kreisstraße ankommen, folgen Sie dem schmalen Trampelpfad und dann wieder dem Radweg, um in den Ort Bleiwäsche zu gelangen. Von der Bruchstraße gelangen Sie an die Landstraße „Zum Sauerland“. Sie überqueren diese und fahren in die St.-Agatha-Straße. Dann geht es nach rechts in die Straße „Am Brunnen“. Hier geht es bergab, an einer Mariengrotte vorbei, aus dem Ort heraus und durch das schöne Nettetal. Nun geht es ein kurzes Stück nach rechts an der B 480 (Achtung! Bitte achten Sie gut auf den Verkehr.) entlang, und den dritten Weg wieder nach links in den Wald hinein. (Sie können das Stück an der B 480 etwas verkürzen, indem Sie kurz von dem ausgewiesenen Radweg abweichen. Dazu fahren Sie, wenn Sie am Ende des Nettetals angekommen sind, noch nicht auf die B 480 sondern in den Weg, der in ca. 90 Grad nach rechts abbiegt. Dann fahren Sie den nächsten Weg wieder nach links und gelangen so auch an die B 480, der Sie jetzt aber nur noch ein ganz kurzes Stück nach rechts folgen müssen, um dann die erste Möglichkeit nach links wieder in den Wald abzubiegen. (Siehe Karte) Im Wald geht es dann den zweiten Weg wieder nach rechts (T-Kreuzung). Am Pestfriedhof vorbei gelangen Sie nach Leiberg, wo Sie in die Straße „Auf dem Rügge“ abbiegen und so wieder nach Bad Wünnenberg kommen. Weiter durch die Schützenstraße, geradeaus über die Ampelkreuzung und von der Mittelstraße noch einmal abbiegen in die Straße „Im Aatal“. Dann sind Sie wieder am Startpunkt angelangt.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Rundweg

Ausrüstung

Wetterabhängige, zweckmäßige Kleidung

Anreise & Parken

Anfahrt

A44 Dortmund-Kassel, Anschluss Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren, dann weiter auf der B480 Richtung Bad Wünnenberg. Im Ort an der Ampel links in die Mittelstraße abbiegen. Danach die zweite Einfahrt rechts in "Im Aatal" nehmen.

A33 Bielefeld/Brilon, Anschluss Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren, dann weiter auf der B480 Richtung Bad Wünnenberg. Im Ort an der Ampel links in die Mittelstraße abbiegen. Danach die zweite Einfahrt rechts in "Im Aatal" nehmen. 

Parken
Parkplatz vor dem KuGA
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug nach Paderborn Hbf; von dort mit dem Bus weiter in Richtung Bad Wünnenberg, Buslinie R11 Haltestelle Kurhaus oder Schnellbus R10 (bis 06.07.21: S10) Haltestelle Schäferstraße.


Nahverkehrsgesellschaft Hochstift mbH
Tel. +49 5251 123366 | www.hochstiftbewegt.de

Weitere Infos / Links

Weitere Informationen und GPS- Geräte erhalten Sie bei der Bad Wünnenberg Touristik GmbH unter:

http://www.bad-wuennenberg-touristik.de/

Autor:in

Kneippheilbad Bad Wünnenberg

Organisation

Bad Wünnenberg Touristik GmbH

Lizenz (Stammdaten)

Kneippheilbad Bad Wünnenberg
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Ein Zeugnis der Leiberger Geschichte ist der Pestfriedhof. Es wütete der Dreißigjährige Krieg und "Der schwarze Tod" hält im August 1635 Einzug in das kleine Dorf. Tief im Leiberger Wald wurden über 400 Opfer begraben. Nach Überlieferungen überlebten nur sieben Menschen aus Leiberg. Am Bartholomäusfest begrub man den letzten Toten und seit diesem Tag feiern die Leiberger jedes Jahr am 24. August ihr Bartholomäusfest. Zu Pfingsten findet eine Prozession von der St. Agatha-Pfarrkirche zum zwei Kilometer entfernt liegenden Pestfriedhof statt. Leiberg gehörte im 17. Jahrhundert zur Pfarrei Wünnenberg. Die Wünnenberger hatten aus Angst vor Ansteckungen ihre Stadttore und damit den Zugang zum Friedhof verriegelt. So betteten die Leiberger ihre Pesttoten in der Erde von „Fornholte“ zur letzten Ruhe. Fornholte war eine mittelalterliche Siedlung, die um 1390 zerstört wurde. Das sandsteinerne Pestkreuz aus dem 17. Jahrhundert erinnert an die Epidemie, die nur sieben Menschen aus Leiberg überlebten. Die Überlieferung der Tragödie finden Sie vor Ort ausführlich im „Eisernen Buch“ dokumentiert. Noch heute strahlt der eingefriedete Ort eine mystische Atmosphäre aus.

Sicherheitshinweise

An der Bundesstraße B 480 bitte besondere Vorsicht!