Römerkanal-Wanderweg: Etappe 7

19,06 km lang
Schwierigkeit: leicht
Wandern
  • 4:50 h
  • 19,06 km
  • 109 m
  • 177 m
  • 55 m
  • 131 m
  • 76 m
  • Start: Brühl Wasserturm
  • Ziel: KVB-Haltestelle Sülzgürtel, Köln
Die siebte Etappe des Römerkanal-Wanderwegs erschließt eine facettenreiche Passage von Brühl bis nach Köln-Sülz und verfolgt dabei die historische Trasse der römischen Eifelwasserleitung. Diese technische Meisterleistung der Antike versorgte das damalige Colonia Claudia Ara Agrippinensium mit frischem Quellwasser. Die Route beginnt in naturnaher Umgebung, charakterisiert durch ausgedehnte Waldgebiete und Seen wie den Heider Bergsee, welche zur stillen Kontemplation einladen. Im weiteren Verlauf offenbart sich eine harmonische Transformation der Landschaft, die von historischen Bauwerken, darunter die Burg Kendenich, und gezielten Aufschlüssen des römischen Kanals geprägt ist. Die Etappe mündet schließlich in die urbanen Grünzüge Kölns und bietet dabei fortwährend die Möglichkeit, die römische Ingenieurskunst sowie die kulturellen und natürlichen Gegebenheiten des Rhein-Erft-Kreises umfassend zu rezipieren. Sie ermöglicht somit eine profunde Auseinandersetzung mit zweitausend Jahren Baukultur und regionaler Entwicklung.
Römerkanal-Wanderweg
© Naturparke Nordeifel und Rheinland | CC-BY-SA
Römerkanal-Wanderweg

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die letzte Etappe des Römerkanal-Wanderwegs beginnt am ehemaligen Wasserturm in Brühl, in dem sich heute ein Restaurant mit Biergarten befindet. In unmittelbarer Nähe gibt es auch einen Kletterwald. Dem Weg weiter folgend erreicht man den Heider Bergsee mit Campingplatz und Strandbad. Bald darauf gelangt man an den Bleibtreusee. Inmitten des herrlichen Laubwaldes dauert es nicht lang bis der nächste See zwischen den Bäumen auftaucht. Der Weg führt, bis zu einen im Wasser liegenden Felsen mit dem Namen Margarethe, unmittelbar am Ufer entlang. Nach einem Abzweig und einem kurzen Fußweg befindet man sich in Fischenich. Nur 500 m entfernt liegt der Ort Kendenich mit seiner barocken Wasserburg, dem Wahrzeichen der Stadt Hürth. Nach Überquerung der B265 steht man im Naherholungsgebiet "Hürtherberg", eine rekultivierte ehemalige Braunkohlengrube. Von der Spitze des Berges bietet sich ein toller Blick auf die gesamte rheinische Bucht und das Bergische Land. Bei guter Sicht kann man im Südosten das Siebengebirge erblicken. Durch das frühere Grubengelände schlängelt sich der Weg bis nach Alt-Hürth. Weiter folgt man dem Verlauf der früheren Wasserleitung. Interessant ist der Leitungsaufschluss an der Realschule, welche ein Bestandteil der Doppelleitung zeigt, die nach der Erhebung Kölns zur Colonia zu dieser erweitert wurde. Im Bereich des Grüngürtels befindet sich ein Absetzbecken, das zur Klärung des Wassers und als Absperrvorrichtung diente. Bald passiert man das "Geißbockheim" (1. FC Köln) und gelangt zum Ende des Römerkanal-Wanderweges auf dem Sülzgürtel. In der Luxemburger Straße besteht die Möglichkeit, mit der KVB-Linie 18 in Richtung Köln Hbf oder Brühl, die Heimreise anzutreten. (Quelle: Pocketguide des Wandermagazin, Sonderproduktion 2012)

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