Sülzbahnsteig
- Fotos & Karte
Wie erfolgt die Anreise?
- Beschreibung
- Gut zu wissen
- In der Nähe
- 3:07 h
- 10,99 km
- 218 m
- 221 m
- 151 m
- 271 m
- 120 m
- Start: Lindenallee Lindlar-Falkenhof
- Ziel: Lindenallee Lindlar-Falkenhof
Der Sülzbahnsteig präsentiert sich als ein regionaler Wanderweg von historischer Prägung. Er erschließt eine von Siefen durchzogene Landschaft, die bedeutsame Zeugnisse lokaler Kultur und Besiedlung birgt. Der Ausgangspunkt in Falkenhof liegt an der historischen Trasse der Sülztalbahn, welche einst Köln-Mülheim mit Lindlar verband. Diese Bahnstrecke diente bis 1966 dem Güter- und Personenverkehr, insbesondere für den Grauwacketransport; heute fungiert sie als Radweg. Unweit der Bahnüberführung, bekannt als "Himmelstor", führt der Pfad ins Sülztal, die Schätzmühle passierend. Anschließend steigt der Weg zur einstigen Bahnstrecke empor, deren Verlauf von zahlreichen Brücken, darunter das vierbogige Viadukt Bruch, charakterisiert wird. Entlang der Route lassen sich bahntypische Relikte wie Kilometersteine und Bahnschwellen entdecken. Am sorgfältig restaurierten Bahnhof Linde ist zudem eine historische Dampflok als eindrucksvolles Zeugnis vergangener Zeiten präsent. Die Route folgt dem Panoramasteig bis zur Ortschaft Scheurenhof, um anschließend südwärts talabwärts zu einer historischen Wasserkraftanlage am Mühlteich Siebensiefen zu führen. Dort wurde im Jahr 1921 mittels einer Turbine Strom erzeugt, der bis 1965 unter anderem den Bahnhof Linde versorgte. Weiter verläuft der Pfad über die typisch bergische Hofanlage Unterhürholz und umrundet den Dörrenberg ostwärts bis Kemmerich, wo die 1668 erbaute St. Rochus Kapelle steht. Der Weg setzt sich entlang der Höhenstraßen in Richtung Lindlar fort, passiert dabei das LVR-Freilichtmuseum, welches seit 1998 die historische bäuerlich-handwerkliche Kultur des Bergischen Landes dokumentiert. Unweit Falkenhofs lag einst die Wacholderkuhle, ein Relikt des früheren Marmorabbaus. Am Ortseingang befindet sich die reetgedeckte Marienkapelle, bekannt als "Frauenhäuschen". Von dort zweigt der "Lindlarer Kreuzweg" ab, dessen Verlauf zur Pfarrkirche St. Severin weist. Der Rundweg schließt sich durch die Siedlung Falkenhof zum Ausgangspunkt. Einzelne Abschnitte bedingen eine gewisse Trittsicherheit. Im Bereich des Radweges ist die gebotene Rücksichtnahme auf Radfahrende erforderlich.
Gut zu wissen
Wegebeläge
Asphalt (80%)
Weg (20%)
Beste Jahreszeit
geeignet
wetterabhängig
Toureigenschaften
Beschilderung
Rundweg
Trittsicherheit/Schwindelfreiheit
Autor:in
Das Bergische GmbH - Bergisches Haus
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach
Organisation
Das Bergische GmbH - Bergisches Haus
Lizenz (Stammdaten)
Das Bergische GmbH - Bergisches Haus
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