Burgruine Lichtenberg

Denkmäler

Die alte Stadt Lichtenberg wurde im Rodungsland der Herzöge von Andechs-Meranien errichtet.

Unterhalb der Burganlage, deren Turm weithin sichtbar ist, befindet sich ein eigentümlich lang gezogener alter Stadtkern. Die Stadt wird mit samt ihrer Kirche, die dem Täufer Johannes geweiht war, erst 1337 als solche benannt. Eisen- und Kupferbergwerke machten die kleine Herrschaft Lichtenberg für den Landesherren interessant. 1427 ging sie von den Grafen von Orlamünde, Ministerialen der Andechs-Meranier, an den Markgrafen von Brandenburg über, der sie indes umgehend an Kaspar von Waldenfels, den Hauptmann von Hof, veräußerte.

Von der alten Burganlage, die 1430 den Hussiten und 1444 einem Kriegszug oberdeutscher Reichsstädte trotzte, sind noch ansehnliche Reste erhalten. Nach der totalen Zerstörung der Festung (1554) wurden sie gesichert und gefällig hergerichtet. Der Turm, den man für einen Bergfried halten könnte, erwuchs erst 1936 auf den Trümmern eines alten Treppenturms.

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