Die Sanierung und teilweise Rekonstruktion der Stadtmauer im Verlauf vom Römerberg entlang der Mühlengasse, an der Rückseite des ehemaligen Rathauses bis zum Haus Gass ist weitestgehend abgeschlossen. Durch den Ankauf und Abriss mehrerer Häuser in der Mühlengasse konnten Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, deren Ursprung bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, freigestellt und saniert werden.
Die Stadtbefestigung reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert, denn Simmern führte bereits im Jahr 1323 die Bezeichnung „Veste“. Im Orleans’schen Krieg 1689 sowie im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 wurde die Stadtmauer völlig zerstört. 1761 scheint die Ringmauer wieder in vollem Umfang erhalten.
Durch die umfänglichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen (2015-2020, die auch das Areal rund um die Stephanskirche integriert) ist es gelungen, diesen historischen Teil der Stadtgeschichte sichtbar und erlebbar zu machen. Ein Teil der Mauerkrone ist begehbar und bietet einen wunderschönen Ausblick über den Wingertsbergpark und das Umland.
Am oberen Ende der Stadtmauer gelangen Sie zur Bastion am Römerberg.
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