Stephanskirche in Simmern

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Dreischiffige, spätgotische Hallenkirche am Fruchtmarkt.

Die evangelische Stephanskirche war der Mittelpunkt einer Großpfarrei im Mittelalter. Den Grundstein zum jetzigen Bau der dreischiffigen, spätgotischen Hallenkirche legte Herzog Johann I. im Jahr 1486 (Fertigstellung im Jahr 1510).
An den langgestreckten Chor an der Nordseite der Kirche sind der Turm und die Sakristei angebaut, an der Südseite die Grabkapelle der Fürsten von Simmern.
Die Grabdenkmäler in der Annakapelle zählen zu den bedeutendsten Werken der Bildhauerkunst am Mittelrhein. Sie stammen aus den Werkstätten des in Simmern ansässigen Johann von Trarbach, des Jakob Kerre und des Hans Ruprecht Hoffmann.
Zu nennen sind das Grabmal von Herzog Johann I., von Johanna von Nassau-Saarbrücken, von Emilia von Württemberg und die Doppelgrabmäler von Herzog Johann II. und Herzog Reichard.
Mit den Inschriftepitaphien dieser Grabdenkmäler wird die Renaissance-Bildhauerkunst am Mittelrhein um die Mitte des 15. Jahrhunderts zu höchster Blüte und Reife geführt.
Die Stummorgel von 1782 stammt aus der Werkstatt der Hunsrücker Orgelbauer Stumm. Die Familie Stumm gehört mit ihrem Hauptvertreter Johann Michael Stumm zu den berühmtesten Orgelbauerdynastien Deutschlands. In sieben Generationen sind über 370 Orgeln (davon 140 erhalten bzw. restauriert) durch sie errichtet worden.

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Gut zu wissen

Öffnungszeiten

Die Kirche kann ganzjährig von außen besichtigt werden. Es finden regelmäßig Gottesdienste statt. Gerne kann die Kirche im Rahmen einer Stadtführung besucht werden.

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Kontaktdaten

Stephanskirche in Simmern
Römerberg 1
55469 Simmern