Eidechsenpfad A4

5,23 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Kondition: sehr leicht
Tolles Panorama
Wandern
  • 1:30 h
  • 5,23 km
  • 127 m
  • 102 m
  • 165 m
  • 266 m
  • 101 m
  • Start: Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen, Am Barkhauser Berg 2-6 (Infopunkt des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald
  • Ziel: Startpunkt - Endpunkt
Der Eidechsenpfad A4 in Oerlinghausen bildet einen regionalen Wanderweg, konzipiert als Rundtour, welche das Naturerleben im Lipperland in familienfreundlicher Manier zugänglich macht. Die Route bietet ein Erschließen der Landschaft.
Der Eidechsenpfad A4 präsentiert eine bundesweit einzigartige Symbiose der Naturräume Teutoburger Wald und Senne. Diese Rundtour erschließt eine Landschaft, in der sich die dichten Rotbuchenwälder des Teutoburger Waldes im Frühling unter einem Blütenteppich aus Bärlauch, Anemonen und weiteren Frühjahrsgewächsen entfalten. Im Kontrast dazu steht die charakteristische Kulturlandschaft der Senne, geprägt von weitläufigen Heiden, artenreichen Magerrasen und lichten Waldgebieten, welche die Wegführung auf eine besondere Weise bereichern. Ein zentrales Element dieser Route bildet die Sandgrube Hassler. Dieses Areal zeichnet sich durch seinen parkartigen Charakter aus und stellt ein Refugium für eine Vielzahl seltener sowie gefährdeter Tier- und Pflanzenarten dar. Die Sandgrube gilt als eine der ökologisch bedeutsamsten Flächen für den Naturschutz innerhalb der Senne, jenseits militärischer Nutzungszonen. Besucher:innen können hier mit etwas Achtsamkeit eine beeindruckende Biodiversität erleben. Das Spektrum reicht von der charakteristischen Heidelerche über das seltene Schwarzkehlchen, die agile Zauneidechse und die geschützte Schlingnatter bis hin zu prächtigen Heidenelken und verschiedenen Orchideenarten. Diese Fülle an natürlichen Kostbarkeiten konzentriert sich auf einem verhältnismäßig kleinen Raum, was die Wanderung zu einem intensiven Naturerlebnis gestaltet.

Gut zu wissen

Wegebeläge

Unbekannt
Straße
Asphalt
Schotter
Weg
Pfad

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Vom Archäologischen Freilichtmuseum kommend folgen wir den Hinweisschildern an der Informationstafel zum Projekt und halten uns danach an die Wegemarkierung mit der Eidechse. Zunächst umwandern wir auf einem Teerweg  das Gelände des Museums, um dann, immer bergauf gehend, in die grünen Hallenbuchenwälder des Teutoburger Waldes einzutauchen (s. Ochsentour), bevor uns der Weg hinab führt zur Sandgrube Hassler.

An den Landschaftsliegen informieren mehrere Informationstafeln über dieses Kleinod der Natur. Hier biegen wir nach rechts und der Weg führt uns bergab direkt hinein in die Heide.  Auf der Sohle angekommen, überqueren wir einen Fahrweg für den Sandtransport und verlassen die Sandgrube bergauf gehend in Richtung Waldrand.

Rechts des Weges fallen kleinere Sandhügel auf. Sie erinnern an die Dynamik der Sennelandschaft in den letzten Jahrtausenden. 

Wir folgen der Eidechsenmarkierung weiter bis zur Weidekoppel, biegen dort rechts ab und laufen direkt auf den Aussichtspunkt an der Koppel zu (Vorsicht! Der Eidechsenpfad biegt vor dem Aussichtspunkt nach rechts ab. Hier zunächst nicht der Markierung folgen, sondern erst die Gelegenheit nutzen zum Aussichtspunkt zu gehen). Mit etwas Glück kann man vom Aussichtspunkt aus, die in der Schaukoppel weidenden Waldrinder und Wildpferde beobachten. Wer mag, kann von hier aus auch den startenden und landenden Flugzeuge des unmittelbar hinter der Weidekoppel beginnenden  Segelflugplatzes zusehen, denn wir befinden uns hier direkt unterhalb der Flugschneise für die Motorflieger.

Nachdem wir die Aussicht genossen und die Bänke zu einer kurzen Rast genutzt haben, geht es zurück zum Eidechsenpfad, dem wir am Außenzaun der Koppel entlang bis zu seinem Ende weiter folgen.  Hier zweigt er dann nach rechts ab, um kurze Zeit später am Siedlungsrand erneut nach rechts in die Sandgrube Hanning zu führen. Nachdem wir die Sandgrube verlassen haben, verläuft der Weg kurze Zeit durch einen Siedlungsbereich, um dann am Holzheizkraftwerk, das der Gewinnung von Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen dient, wieder hinauf zum Teutoburger Wald zu führen. An der nächsten Wegespinne lohnt ein Abstecher nach links, um einen Blick in den Kalksteinbruch Foerth zu werfen, der vom NABU Oerlinghausen in Kooperation mit dem Naturschutzgroßprojekt betreut wird.

Vom Aussichtspunkt aus blicken wir direkt auf die Steilwände des Steinbruches mit seinen schräg gestellten Kalksteinschichten, die uns die großen Energien vergegenwärtigen, die zur allmählichen Auffaltung des Teutoburger Waldes notwendig waren. Der Steinbruch selbst ist Lebensraum für Uhu und die seltene Kreuzkröte und wird durch eine Beweidung mit Ziegen offen gehalten.

Zurück auf dem Eidechsenpfad folgen wir dem Weg noch einige Meter bergauf, um dann auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt am Archäologischen Freilichtmuseum zu gelangen.

Toureigenschaften

  • Familienfreundlich

  • Rundweg

Ausrüstung

Festes Schuhwerk!

Fernglas!

Fotoapparat nicht vergessen!

Oerlinghauser Wanderkarte "Erlebnis Wandern" -  

Wir empfehlen Ihnen den "Oerlinghauser Erlebnisguide" mitzunehmen. Die örtlichen Wanderwege sind hier ausführlich und informativ beschrieben. 

Sie erhalten die Broschüren in der Touristinformation im Bürgerbüro oder als Download auf der Homepage.

Anreise & Parken

A33, Ausfahrt 22, Richtung Oerlinghausen L751/Tunnelstraße, der Ausschilderung zum Museum folgen

A2, Ausfahrt 27, B66 Richtung Oerlinghausen, rechts auf L751/Tunnelstraße, rechts Richtung Oerlinghausen, der Ausschilderung zum Museum folgen

Parkplatz am Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen, Am Barkhauser Berg 2-6 (kostenfrei)

eine Info Bequem Parken entspannt Wandern finden Sie hier.

ÖPNV Linie 34 Haltestelle "Kastanienkrug", Linie 39, Haltestelle "Friedrichstraße", Richtung Kastanienkrug, Straße Welschenweg, rechts Straße Triftweg, nach 100 m Museum

 

Weitere Infos / Links

www.ngpsenne.de (hier können Sie sich auch eine App zum Wanderweg herunterladen)

www.oerlinghausen.de

 

Autor:in

Bettina Schneider

Organisation

Stadt Oerlinghausen

Lizenz (Stammdaten)

Bettina Schneider
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Besuch des Archäologischen Freilichtmuseums

Blick in den Kalksteinbruch Foerth (Blick auf die Steilwände )

Besuch der Altstadt in Oerlinghausen

Sicherheitshinweise

Ein Großteil des Weges führt durch Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Insbesondere in der Sandgrube Hassler leben viele empfindliche Tierarten, unter anderem zahlreiche am Boden brütende Vogelarten. Bitte beunruhigen Sie diese nicht!

Karte

Oerlinghauser Wanderkarte "Erlebnis Wandern"

Wir empfehlen Ihnen den "Oerlinghauser Erlebnisguide" mitzunehmen. Die örtlichen Wanderwege sind hier ausführlich und informativ beschrieben. 

Sie erhalten die Karte und Broschüre in der Touristinformation im Bürgerbüro oder als Download auf der Homepage.

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