Giershagener Bergbauspuren

17,98 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Kondition: mittel
Wandern
  • 5:00 h
  • 17,98 km
  • 301 m
  • 301 m
  • 278 m
  • 439 m
  • 161 m
  • Start: Der Rundweg startet am Kirchplatz in der Dorfmitte von Giershagen.
  • Ziel: Kirchplatz in der Dorfmitte von Giershagen
Der Rundweg Giershagener Bergbauspuren im Hochsauerlandkreis erschließt die Historie des regionalen Bergbaus. Dieser Themenweg ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit der einstigen Industrie im Sauerland.
Der Themenweg Giershagener Bergbauspuren erschließt die historischen Zeugnisse des einstigen Erzabbaus in der Region Marsberg. Die Route führt entlang von Stätten, an denen sich Bergbauaktivitäten vollzogen haben, und offenbart die Überreste ehemaliger Grubenanlagen. Es werden Einblicke in die anspruchsvolle Arbeit der Bergleute sowie deren historische Abbaumethoden vermittelt. Der Weg folgt den einstigen Transportwegen des Erzes und ermöglicht die Wahrnehmung subtiler Oberflächen- und Vegetationsanomalien als Indikatoren vergangener bergbaulicher Tätigkeiten. Des Weiteren wird die geologische Entstehungsgeschichte der Erze und Gesteine im Giershagener Raum beleuchtet. Ergänzend dazu liefert der Themenweg Informationen zum größten Barockbildhauer Westfalens sowie zum traditionellen Brauch der Pferdeprozession.

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Der 18 km lange Weg kann in 2 Abschnitten begangen werden und führt an mehreren Grubenfeldern und geologischen Aufschlüssen vorbei. Auch kulturhistorisch Bedeutsames, das am Wegesrand zu sehen ist, wird thematisch mit einbezogen.
Es wird empfohlen, den Weg in Richtung der Reihenfolge der Stationen 1 - 36 zu gehen, da die Informationen auf den Tafeln aufeinander aufbauen.

Die Südroute (Stationen 1-18) führt über den Adorfer Weg zum größten und bedeutendsten mittelalterlichen Giershagener Bergbaurevier im Eckefeld, von dort zum Wartersberg und in den Arnsgrund zu zwei imposanten Aufschlüssen (Kalk und Diabas). Vorbei am ältesten Bergrevier am Arnstein geht es entlang einer alten Lorenbahntrasse zu einem Bremsberg und von dort zu dem mittelalterlichen Pingenzug im Schmalental. Durch den Hüttenberg gelangt man über den Judenpfad zum Rennebusch und zurück ins Dorf.
Die Nordroute (Stationen 18-36) führt von der Dorfmitte vorbei an Schule und Kindergarten über das Rennefeld zur Grube Lülingshohl im Eselstall. Vorbei am Diabassteinbruch und Klingelschacht geht es weiter durch die Eschenseite zur Diemelfurt. Entlang der Diemel gelangt man zur Freizeitanlage an der Grube Reinhard. Hier kreuzt der Weg den Fluß und führt über die Trasse der alten Grubenbahn längs der anderen Diemelseite bis zur Diemelbrücke. Von dort geht es am Klusknapp vorbei zur Kluskirche und weiter zu einer ehemaligen Schiefergrube am Rotenberg. Vorbei am Pferdefriedhof gelangt man über das Gedenrath in das Kupferabbaugebiet im Buchholz und wieder zurück zum Kirchplatz.

Markierung
Der Rundwanderweg ist mit dem Bergbauzeichen „Schlägel und Eisen” weiß auf rotbraunem Grund (Eisenerzfarbe) mit weißem „G” für „Giershagen” gekennzeichnet. An Wegekreuzungen oder abzweigenden Wegen sind besondere Zeichen mit Richtungspfeilen angebracht.
Besondere Hinweiszeichen deuten auf interessante Dinge, die es selbst zu entdecken gilt.


Streckenhinweise
Der Weg führt über Feld- und Forstwege. An einigen Stellen sind schmale Naturpfade angelegt. Der Weg ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Das Befahren mit Fahrrädern ist in weiten Teilen nicht möglich. Das Befahren mit  Mountain-Bikes ist nicht gestattet, da Privatgrundstücke genutzt werden, deren Befahren verboten ist.

Toureigenschaften

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Anreise & Parken

Weitere Infos / Links

http://www.bergbauspuren.de/

Autor:in

Andrea Kümmel

Organisation

Sauerland-Tourismus e.V.

Lizenz (Stammdaten)

Andrea Kümmel
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

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