Moore-Pfad Schneifel

14,90 km lang
Wandern
  • 3:30 h
  • 14,90 km
  • 226 m
  • 226 m
  • 546 m
  • 697 m
  • 151 m
  • Start: Wanderparkplatz, Blockhaus Zum Schwarzen Mann, 54595 Gondenbrett
  • Ziel: Wanderparkplatz, Blockhaus Zum Schwarzen Mann, 54595 Gondenbrett
Der Moore-Pfad Schneifel, ein Premiumweg der Nordeifel, traversiert höchste Waldgebiete und charakteristische Moorlandschaften. Er bietet durch Holzstege geschützte Naturerlebnisse sowie weite Ausblicke und historische Spuren.
Der Moore-Pfad Schneifel führt durch die höchsten Waldgebiete des Naturparks Nordeifel, eine Region von bemerkenswerter natürlicher Schönheit. Dieser Premiumwanderweg, vielfach zertifiziert, zeichnet sich durch seine tiefen, abwechslungsreichen Wälder aus, welche die Farbpalette der Natur im Jahresverlauf eindrucksvoll präsentieren. Charakteristisch für den Moore-Pfad sind die weichen Moosteppiche, die den Waldboden bedecken und von zahlreichen Blau- und Moosbeerbüschen durchsetzt sind. Vereinzelt dringen Sonnenstrahlen durch das dichte Geäst, projizieren changierende Muster auf die Baumrinden und erzeugen eine besondere Atmosphäre. Entlang des Weges offenbaren sich zudem Relikte des Westwalls, überwucherte Bunkerruinen, die als stumme Zeugen vergangener Zeiten in die Waldlandschaft integriert sind und die Historie des einst kahlen Schneifelrückens vergegenwärtigen. Der Rundweg, beginnend am Wander- und Wintersportparkplatz „Schwarzer Mann“, erschließt zunächst die weitläufigen Wälder der Schneifel, bevor er auf der nordwestlichen Seite des Höhenzuges das Eschvenn erreicht. Hier entfaltet sich die einzigartige Moorlandschaft: Inmitten feuchter Bruchwälder verläuft der Pfad durch das Quellgebiet des Alfbachs, der sich aus unzähligen Rinnsalen, Mooren und Teichen speist. Zum Schutz der sensiblen Flora und Fauna gewährleisten Bohlenstege ein gefahrloses Passieren besonders empfindlicher Bereiche. Hier lassen sich seltene Pflanzenarten wie die Glockenheide oder das Wald-Läusekraut entdecken. Etwa auf halber Strecke öffnet sich die Waldkulisse zu einem weiten Panoramablick, bekannt als der „Dreiländerblick“. Eine speziell errichtete Holzplattform bietet hier die Möglichkeit zur Rast und erlaubt bei klarer Sicht eine Fernsicht über die Höhenzüge von Islek, Ösling und dem Hohen Venn. Der Rückweg führt erneut in den schattigen, dichten Wald, wodurch die Tour eine harmonische Abfolge von offenen Weiten und intimeren Waldpassagen erfährt.

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Autor:in

Eifel Tourismus GmbH

Lizenz (Stammdaten)

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