Bereits Bischof Günther von Wettin (1079-1090) weihte in Reichenbach ein hölzernes Gotteshaus. Um 1100 scheint man eine steinerne Kirche errichtet zu haben, die aber vor 1140 zerstört und nach 1140 wieder aufgerichtet wurde. Vielleicht lieferte sie den romanischen Turm-Grundriss für alle aufruhenden Kirchengebäude.
Beim ‘Greizer Kirchenstreit’ der Vögte von Weida mit den Herren von Lobdeburg 1225 ist erstmals ein Wernerus plebanus de Richinbach fassbar. Um 1260 wurde der Reichenbacher Patronat von den Vögten von Plauen dem Deutschen Orden übertragen. Nach Bränden und Verwüstungen aller Art (seit 1430) wurde der Kirchenbau mehrfach umgestaltet, so dass man Relikte der Ordenszeit vergeblich sucht. Eine 1302 erbaute Kapelle, die die Vögte von Plauen reichlich bedachten, ist nicht mehr zu verorten.
Die nach dem Stadtbrand von 1720 wieder aufgebaute Kirche besitzt eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die auf den sächsischen Orgelbaumeister Silbermann zurückgeht. Sie steht beim jährlich stattfindenden Reichenbacher Orgelsommer im Mittelpunkt der Konzerte.
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Directions & Parking facilities
Aus Richtung Greiz (A 9)
In Greiz fahren Sie auf der B 94 direkt nach Reichenbach.
Aus Richtung Hof und Chemnitz (A 72)
Sie fahren von der A 72 bis zur Abfahrt Reichenbach und erreichen nach ca. 2 km über die B 173 das Stadtzentrum.
Öffentliche Verkehrsmittel
Reichenbach i.V. erreichen Sie gut mit der Mitteldeutschen Regiobahn bzw. der Vogtlandbahn auf der Strecke (Dresden-Chemnitz-) Zwickau-Plauen-Hof. Außerdem ist Reichenbach in den ÖPNV des Verkehrsverbundes Vogtland eingebunden. Informationen erhalten Sie unter http://www.vogtlandauskunft.de bzw. telefonisch unter 03744 19449.
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